 Schallgeschwindigkeit in der Kaverne ist abhängig von der Dichte, der Zusammensetzung und den Eigenschaften des Mediums.
Die Schallgeschwindigkeit und die Messfrequenz bestimmen die Wellenlänge.
Die Wellenlänge und die Größe des Messsensors beeinflussen den Öffnungswinkel des Messstrahls.
Der Definitionspunkt für den Öffnungswinkel ist der Punkt, an dem das
Echosignal um 50 % abgenommen hat ( -6dB ). Das gilt rund um die
Messrichtung herum, d.h. rechts und links von der Achse. Der wahre
Öffnungswinkel ist somit doppelt so groß.
Die Angaben über den Öffnungswinkel sind jedoch nur dann gültig, wenn
sichergestellt ist, dass die Kavernenwand vom Messsignal auch zwischen
den Definitionspunkten getroffen wird. Nur eine optimierte Aussteuerung
Messpunkt für Messpunkt stellt die Einhaltung des ausgewiesenen
Öffnungswinkels sicher. Ist das nicht der Fall, (bei anderen
Sonarsystemen ist die Parametrierung für einen 360 Grad Scan konstant)
ergeben sich wesentlich höhere Werte für den Öffnungswinkel!
Steht nur eine konstante Messfrequenz zur Verfügung, (wie bei anderen
Sonarsystemen der Fall) ist der Öffnungswinkel variabel und ändert sich
ständig in Abhängigkeit von der Schallgeschwindigkeit. Zusätzlich
ändern sich, durch Druck und Temperatureinfluss, die Eigenschaften und
Ausbreitungsbedingungen für den Ultraschall. Bei SOCON - Systemen
wird aufgrund der freien Frequenzwahl eine Wellenlängenanpassung auf
das zumessende Medium möglich und die höchstmögliche Messfrequenz
eingesetzt, und die an die Aufgabenstellung angepasst.
- eine hohe Messfrequenz verringert den Öffnungswinkel!
- der Temperatur- und Druckeinfluss dem die Schallkeramik unterliegt, wird ausgeglichen!
- jeder Messpunkt mehrfach gemessen, geprüft, korreliert, energetisch an die Reflektionsbedingungen angepasst und optimiert.
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